Zum Inhalt springen
Vereinszeichen Afghanisches Kommunikations- und Kulturzentrum e.V.
Schreib uns

Der Verein

Seit 1987 dieselbe Adresse im Kopf: Leute helfen Leuten.

خانه فرهنگ افغانستان

Das Afghanische Kommunikations- und Kulturzentrum e.V. ist ein Selbsthilfeverein. Gegründet 1987 von Afghan:innen in Berlin, bis heute vollständig ehrenamtlich getragen. Fast vier Jahrzehnte ohne Unterbrechung, ohne Personalstelle, ohne Projektlaufzeit.

Gegründet

1987 in Berlin

Getragen von

Ehrenamt, zu 100 %

Rechtsform

Eingetragener Verein

Der lange Atem

Was Dauer bedeutet.

1987

Die Gründung

Afghan:innen in West-Berlin gründen ein eigenes Kommunikations- und Kulturzentrum. Nicht als Hilfsprojekt von aussen, sondern als Selbsthilfe: Leute, die dieselbe Geschichte mitbringen, organisieren sich selbst — für Beratung, für Sprache, für Feste, für eine Stimme.

Dazwischen

Fast vier Jahrzehnte Alltag

Kriege, Fluchtwellen, Regierungswechsel in Kabul, ein wiedervereinigtes Berlin, ein Kiez, der sich komplett verändert hat. Der Verein ist geblieben — mit Behördenbriefen, Nauruz-Festen, Literaturabenden und öffentlichen Stellungnahmen.

30

Das Jubiläumsplakat

„30 Jahre Ehrenamtliche Integration, Kultur und Menschenrechtsarbeit“ — so fasst der Verein seine eigene Arbeit auf seinem Jubiläumsplakat zusammen. Drei Wörter, die bis heute die drei Felder benennen.

heute

Reuterstraße 15

Drei Öffnungstage pro Woche im Reuterkiez, durchgehend zweisprachig, weiterhin ohne bezahlte Stelle. Wer kommt, kommt ohne Termin. Wer anruft, erreicht Menschen, keine Warteschleife.

Selbsthilfe

Kein Hilfswerk.
Ein Wir.

Selbsthilfe heisst: Die Menschen, die beraten, haben dieselben Wege selbst hinter sich. Wer hier erklärt, wie ein Jobcenter-Bescheid funktioniert, hat irgendwann selbst mit so einem Bescheid am Küchentisch gesessen. Das ist der Unterschied zu einer Behörde mit Sprechzeiten.

Und es heisst: Der Verein gehört seinen Mitgliedern. Es gibt keine Geschäftsführung, die von aussen entscheidet, was gut für die Community ist. Es gibt Leute, die sich treffen und es ausmachen.

Offen ist das Haus trotzdem für alle. Wer im Reuterkiez wohnt, Nachbarin ist, Deutsch üben will oder einfach neugierig auf afghanische Musik ist — herzlich willkommen.

Wofür der Verein da ist

Vier Aufgaben, die sich seit 1987 nicht geändert haben.

Integration

Menschen mit afghanischer Geschichte in Berlin praktisch unterstützen — bei Behörden, Schule, Ausbildung, Arbeit und Wohnung.

Kultur

Afghanische Sprache, Musik, Literatur und Feste in Berlin lebendig halten und für alle zugänglich machen.

Menschenrechte

Über die Lage in Afghanistan informieren, Rechte von Frauen und Mädchen verteidigen, Öffentlichkeit herstellen.

Begegnung

Ein Ort sein, an dem Afghan:innen und Berliner:innen sich tatsächlich begegnen — nicht nur nebeneinander wohnen.

Gestapelte Archivkartons und gebündelte Papiere auf einem Metallregal in einem Lagerraum, ein Kartondeckel in Rot

Motiv: Archivregal mit Kartons und Papieren · erzeugtes Bild

Haltung

Engagiert, und wenn nötig unbequem.

Menschenrechtsarbeit steht seit der Gründung im Namen der Sache. Das heisst: Wir reden über die Lage in Afghanistan, über die Rechte von Frauen und Mädchen, über das, was Geflüchtete hier erleben. Auch dann, wenn es einfacher wäre, nur Feste zu feiern.

Ansprechperson

Sabour Zamani

Dort laufen die Anfragen zusammen — telefonisch, per E-Mail oder einfach zu den Öffnungszeiten vor Ort.